Deutsche Sparer sind schizophren – das ist die Medizin

Sparer auf Foto

Deutsche Sparer handeln ziemlich irrational. Dies zeigt die aktuelle Hochrechnung der DZ Bank. Zwischen 2010 und 2019 haben deutsche Anleger 648 Milliarden Euro wegen der niedrigen Zinsen verloren. Zwar wurden im gleichen Zeitraum Kredite um 290 Milliarden Euro günstiger, doch stehen unterm Strich entgangene Erträge. Zugleich läuft es für deutsche Online-Broker ziemlich mies. Wie Finanz-Szene.de analysiert, ist die Zahl der Wertpapierdepots in Deutschland innerhalb der vergangenen fünf Jahre um drei Prozent auf 16,1 Millionen gesunken. Deutsche Sparer unternehmen also überhaupt nichts gegen den schleichenden Kaufkraftverlust. Wie die Zahlen der größten deutschen Online-Broker zeigen, ist die Geschichte vom Selbstentscheider, der angesichts der niedrigen Zinsen lieber auf eigene Faust Aktien kauft, eine Mär. Weiterlesen