Finanzinnovationen: Diese fünf Dinge sind wichtig

Gründe für Finanzinnovation

Innovativ Investieren. Der Name soll auf dieser Seite Programm sein. Doch was bedeutet Innovation eigentlich? Der Duden definiert Innovation im Bereich Wirtschaft folgendermaßen:

Realisierung einer neuartigen, fortschrittlichen Lösung für ein bestimmtes Problem, besonders die Einführung eines neuen Produkts oder die Anwendung eines neuen Verfahrens. (Duden)

Innovativ investieren braucht Lösungen und Mut

Wenn es um Geldanlage geht, ist das Problem der Sparer offensichtlich: die niedrigen Zinsen. Finanzinnovationen müssen also in erster Linie das Problem der niedrigen Renditen lösen. Obwohl die Zinsen auch weiterhin gering ausfallen, gibt es einige interessante Ansätze. Das Problem der niedrigen Renditen lässt sich auf verschiedene Weisen angehen:

  • Auf Kosten achten: Wenn Finanzprodukte effizient arbeiten, können Kostenvorteile an Kunden weitergegeben werden. Das sorgt für Entlastung und für eine höhere Rendite nach Kosten. Besonders gut gelingt das inzwischen digitalen Vermögensverwaltern. Der Kundenkontakt und auch der Anlageprozess wird digitalisiert und so Kosten gespart. Unterm Strich steht dann mehr Rendite.
  • Intermediäre auslassen: Sogenannte Mittler sind in der Finanzindustrie noch immer üblich. Anlagelösungen, die Zwischenschritte überflüssig machen, können höhere Renditen bieten. Ein Beispiel sind Berater und Anbieter für Immobilien-Beteiligungen. In der Vergangenheit haben sowohl Vermittler und auch Emissionshäuser an Immobilien-Geschäften ordentlich mitverdient. Heute sorgt Crowdinvesting für Immobilien dafür, dass Anleger und Projektinitiatoren direkt in Kontakt kommen. Ganz nebenbei ist der „Graue Kapitalmarkt“ dank der größeren Transparenz auch ein kleines bisschen weißer geworden.
  • Profi-Werkzeuge nutzen: Was für professionelle Investoren gut ist, war Privatanlegern in der Vergangenheit oft zu teuer. Doch immer mehr innovative Anbieter entdecken Privatanleger als potenzielle Kunden und machen ihnen Profi-Lösungen zugänglich. Beispielse sind automatisierte Handelssysteme und Algo Trading, die es inzwischen in Profi-Qualität auch ab kleinen Anlagebeträgen gibt.
  • Offen sein: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Privatanleger sind noch immer skeptisch, wenn es um Finanzprodukte geht. Um niedrigen Renditen und schleichendem Kaufkraftverlust entgegenzutreten, müssen Anleger für Innovationen auch bereit sein. Am besten gelingt das, wenn man informiert ist. Danach gilt: einfach mal machen! Finanzinnovationen muss man auch zulassen.

Zusammengefasst bedeutet das, dass wir neue Anlagechancen erkennen, bewerten und für uns nutzen müssen. Dabei kommt es auch darauf an, schlechte oder sogar unseriöse Angebote von echten Finanzinnovationen zu unterscheiden.

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