Digitale Vermögensverwaltung informieren

Digitale Vermögensverwaltung ist der Schlüssel zur unkomplizierten Altersvorsorge – für jeden Geldbeutel. Wir erklären Ihnen, wie das geht und worauf Sie achten müssen! Alles über Robo Advisor und Online-Vermögensverwalter. Sorgsam recherchiert und für Sie aufbereitet!

Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Anbieter, die Anlegern den langfristigen Vermögensaufbau oder die Altersvorsorge mit Aktien und Anleihen versprechen. Ohne eine Bank oder einen Berater. Sogenannte Online Vermögensverwalter oder auch Digitale Vermögensverwalter genannt, bieten Kunden langfristige Anlagekonzepte mit nur wenigen Klicks – alles online, rein digital. Was können die Lösungen wirklich? Diese Frage und warum die Digitale Vermögensverwaltung gegenüber herkömmlichen Angeboten die Nase vorn hat, erläutern wir auf den nächsten Seiten. Doch zunächst klären wir einige Grundlagen.

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Vermögensverwaltung? Ist das überhaupt etwas für mich?

Lassen Sie sich vom hochtrabenden Begriff des Vermögensverwalters nicht abschrecken. Zwar gibt es tatsächlich noch immer Vermögensverwalter, die erst ab 250.000 Euro Anlagesumme Kunden aufnehmen. Doch seien Sie versichert: Auch diese vermeintlichen Magier der Märkte kochen nur mit Wasser. Konkret verteilen Vermögensverwalter eine Anlagesumme über verschiedene Anlageklassen. Anlageklassen sind beispielsweise Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe oder Währungen. Wie das Vermögen konkret über die Anlageklassen verteilt ist, nennt man Vermögensallokation oder Asset Allokation (Assetklasse = Anlageklasse). Ein Vermögensverwalter spricht mit seinen Kunden über deren finanzielle Situation und die Anlageziele und leitet daraus ein Anlagekonzept ab. Die Asset Allokation ist die Grundstruktur des Anlagekonzepts. Viele Experten sagen auch, die Asset Allokation ist schon die halbe Miete.

Wieso ist die Asset Allokation so wichtig?

 

Die Asset Allokation bezeichnet die Verteilung des Vermögens über die verschiedenen Anlageklassen. Sie ist deswegen so wichtig, weil jede Anlageklasse ein anderes Chance-Risiko-Profil bietet. Je nach Lage der Weltwirtschaft können sich diese Risikoprofile auch verschieben und mal so und mal so ausgeprägt sein. Ein Vermögensverwalter überprüft die Asset Allokation regelmäßig und passt sie an. Wenn beispielsweise Aktien über Jahre steigen und Anleihen nicht, stellt ein Vermögensverwalter auch die ursprüngliche Asset Allokation wieder her, indem er beispielsweise Aktien verkauft oder bei Anleihen zukauft. Das ist wichtig, damit das Risikoprofil erhalten bleibt. Man nennt dieses Wiederherstellen der Vermögensstruktur auch Rebalancing. Dieser Punkt ist etwas, das Privatanleger gerne vergessen – mit oft schwerwiegenden Folgen, wenn einmal ein Crash kommt. Dabei leistet bereits ein kostengünstiger Anbieter wie unser Testsieger VisualVest effektiv Rebalancing. Doch dazu später mehr.

Was macht ein Vermögensverwalter noch?

 

Neben der reinen Vermögensallokation, also der Struktur der Anlageklassen, füllt ein Vermögensverwalter ein Depot auch mit Leben. Wenn für den Kunden eine Aktienquote von 50 Prozent und eine Anleihequote von 50 Prozent sinnvoll ist, sucht der Vermögensverwalter geeignete Aktien und geeignete Anleihen aus. Auch hier kann es sich lohnen, auf die Erfahrung von Profis zu setzen. Warum? Nun, es gibt Aktien, die sind beinahe wertlos und dem Untergang geweiht. Dann gibt es Titel, die sind vielversprechend und können sich sogar vervielfachen. Und es gibt Aktien, die werfen jedes Jahr eine gute Dividende von mehreren Prozent ab, schwanken wenig und steigen sogar etwas. Aus diesem Angebot den perfekten Mix zusammenzustellen, der zum Anleger passt, ist die Aufgabe von Vermögensverwaltern.

Genau so kompliziert ist es übrigens bei Anleihen: Einerseits gibt es Anleihen der Bundesrepublik Deutschland, die zwar sehr sicher sind, aber kaum Zinsen bringen. Andererseits gibt es das indische Stahlwerk, das überschuldet ist, aber ziemlich satte Zinsen zahlt. Gute Lösungen agieren dazwischen. Auch hier ist Erfahrung und Können gefragt – dies kann der Vermögensverwalter bieten. Doch das kann ziemlich teuer werden. Oft nehmen Profis neue Kunden erst ab mehreren hunderttausend Euro Vermögen auf.

Warum digitale Vermögensverwaltung die Lösung ist

 

Genau hier kommen digitale Vermögenverwalter oder Online Vermögensverwaltungen ins Spiel. Das Beratungsgespräch in der repräsentativen Stadtvilla fällt dabei zwar weg, dafür schmeckt der Kaffee aus dem heimischen Kaffeeautomat genauso gut. Ein weiterer Vorteil:  Den Fragebogen zur persönlichen Finanzsituation und den Anlagezielen kann man bequem online ausfüllen. Auch die weiteren Prozesse sind bei einer digitalen Vermögensverwaltung schlanker: Kunden mit ähnlichen Anforderungen werden zu Gruppen zusammengefasst und so individuell wie nötig betreut. Das spart unterm Strich Kosten und ermöglicht es heute jedermann, sein Erspartes professionelle verwalten zu lassen. Online Vermögenverwalter bieten heute bereits ab wenigen tausend Euro umfassende Leistungen, die sich nicht vor der etablierten Konkurrenz verstecken müssen.

Dabei gibt es verschiedene Ansätze: Von digitaler Vermögensverwaltung, die sich von namhaften Anbietern nur aufgrund der digitalen Umsetzung und der niedrigen Kosten unterscheidet, bis hin zum Robo Advisor. Dieser ist zwar strenggenommen kein Vermögensverwalter, nimmt aber Privatanlegern eine Menge Arbeit ab. So hilft er dabei, ein Anlagekonzept langfristig und stabil umzusetzen.

Digitale Vermögensverwaltung: Angebote im Überblick

 

Definition Robo Advisor

Typische Anbieter: quirion, easyfolio, growney, visualvest, Whitebox, Prospery

 

Robo Advisor sind die einfachste Form der digitalen Vermögenskonzepte. Robo Advisor bieten ihren Kunden in der Regel einen Fragebogen, an dessen Ende eine konkrete Anlageempfehlung steht. Konkret bieten Robo Advisor Lösungen für verschiedene Risikoklassen. Je nachdem, was wir im Fragebogen angeben, bekommen wir die Empfehlung für eine Strategie. Üblicherweise bieten Robo Advisor zwischen vier und sieben unterschiedliche Strategien, die meist Aktien  und Anleihen, seltener auch Rohstoffe abdecken. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Strategien mit einer höheren Aktienquote chancenorientierter sind als Strategien mit mehr Anleihen. Bei den konkreten Produkten setzen Robo Advisor in der Regel auf ETFs. Das sind Indexfonds, die sich durch geringe Kosten auszeichnen. Folglich kosten auch Robo Advisor kaum mehr als 1% p.a. Der Vorteil: Anleger haben für günstiges Geld einen Mix aus Aktien und Anleihen, der zu ihrer persönlichen Situation passt. Sozusagen ein Anlage-Fundament zum Schnäppchen-Preis.

Zwei Arten von Robo Advisor

Regulatorisch gibt es zwei Arten von Anbietern für Robo Advisory: Unternehmen, die rein rechtlich nur als Vermittler nach §34 d. der Gewerbeordnung agieren, dürfen nur einmalig eine passende Geldanlage vorschlagen und ein Produkt vermitteln. Robo Advisor, die eine Finanzportfolioverwaltung nach §32 des Kreditwesengesetzes (KWG) bieten, dürfen auch Änderungen am Portfolio vornehmen, ohne dass ein Kunde seine Zustimmung erteilt. Das kann beispielsweise dann Sinn machen, wenn es darum geht, einen ETF gegen eine günstigere Variante auszutauschen. Robo Advisor nach §32 KWG sind eher eine Online Vermögensverwaltung.

 

Definition Digitale Vermögensverwaltung und Online Vermögensverwaltung

Typische Anbieter: Scalable Capital, Liqid, solidvest, zeedin

 

Beide Begriffe sind synonym zu verstehen und bezeichnen Anbieter, die digitale Prozesse dazu nutzen, um Kunden eine professionelle Vermögensverwaltung zu attraktiven Konditionen zu bieten. Digitale Vermögensverwaltung funktioniert nur, wenn Anbieter auch als Finanzportfolioverwalter reguliert sind. Im Unterschied zum reinen Robo Advisor greifen Online Vermögensverwalter noch stärker in die Asset Allokation ein. Während Robo Advisor sich vergleichsweise starr an einer Vorgabe orientieren, haben Anbieter der digitalen Vermögensverwaltung mehr Möglichkeiten, das Portfolio anzupassen. Das geschieht beispielsweise dann, wenn sich die Märkte so verändern, dass eine gewählte Strategie nicht mehr zum Risikoprofil eines Anlegers passt. Dieses dynamische Risikomanagement soll dafür sorgen, dass sich die Kurse geradliniger entwickeln und es weniger Rückschläge gibt.

Unterschiedliche Ansätze bei digitalen Vermögensverwaltern

Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze. Von quantitativen Modellen, welche das Risiko messen und auf Daten setzen, bis hin zu Anbietern, die an einen klassischen Vermögensverwalter angeschlossen sind. Letztere profitieren vom Investmentkomitee dieses Vermögensverwalters und lassen menschliche Analysen in ihre Anlageentscheidungen einfließen. Konkret können verschiedene Wege zum Ziel führen. Welche Anbieter wir favorisieren, erfahren Sie weiter unten.

 

Sind Robo Advisor und digitale Vermögensverwalter sicher?

Renditedreieck: Aktien bieten langfristig solide Renditen

Wer bei Aktien dabei bleibt, streicht langfristig satte Renditen ein. (Quelle: DAI)

Alle Anbieter in Deutschland sind gesetzlich reguliert. Dazu gehört auch, dass Ersparnisse bei Online Vermögensverwaltungen oder Robo Advisor Sondervermögen sind. Das bedeutet, dass die Einlagen der Kunden gegen Insolvenz und Veruntreuung geschützt sind. Was Anleger also überhaupt nicht fürchten müssen, sind Insolvenzen oder Betrug. Mehr als etwas Papierkram ist selbst im schlimmsten Fall nicht zu erwarten.

Allerdings legen Investoren mit Online Vermögensverwaltern und Robo Advisor ihr Geld an der Börse an. Das bedeutet, dass Kurse schwanken können. Rechnen Sie also nicht damit, dass Ihr Erspartes ohne kleine Rückschläge wächst. Allerdings sind diese Rückschläge langfristig zu vernachlässigen. Vielmehr zeigen aktuelle Studien, wie die des Bonner Ökonomen Moritz Schularick: Wer langfristig in verschiedene Anlageklassen investiert, fährt damit gut. Schularick hat dazu die Renditen der wichtigsten Anlageklassen zwischen 1870 und 2015 untersucht. Selbst nach Inflation steht eine solide Rendite zu Buche.

Geldanlage: Je langfristiger desto sicherer

Ähnlich zeigen das auch wissenschaftliche Untersuchungen des Deutschen Aktieninstituts (DAI): Wer auf Aktien setzt, kann sich langfristig über attraktive Renditen freuen. Zwischen 1990 und 2010 beispielsweise über 6,8% jährlich. Bei vermögensverwaltenden Lösungen kommen zu diesem Aktienanteil noch Anleihen hinzu. Das drückt zwar die Rendite, sorgt aber für mehr Stabilität. Einen ruhigen Schlaf bietet auch der langfristige Anlagehorizont:  Selbst bei reinen Aktienanlagen stabilisiert langfristiges Sparen die Rendite, wie das DAI in einer weiteren Untersuchung belegt.

Die Wissenschaft zeigt, dass Robo Advisor und auch digitale Vermögensverwalter ihre Stärken vor allem dann ausspielen können, wenn sie zum langfristigen Vermögensaufbau eingesetzt werden. Sie sind also perfekt zur Altersvorsorge und für langfristige Sparziele geeignet.

 

Was ist besser: Online Vermögensverwaltung oder Robo Advisor?

Digitale Vermögensverwaltung bietet langfristig Sicherheit

Wer Aktien langfristig einsetzt, trägt ein geringeres Risiko. Das gilt für Robo Advisory und die digitale Vermögensverwaltung (Quelle: DAI)

Online Vermögensverwaltungen nehmen Anlegern wichtige Aufgaben ab und eignen sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Vor allem Anleger, die Schwankungen nur sehr ungern aushalten möchten, können auf eine digitale Vermögensverwaltung mit einem versierten Risikomanagement setzen, das an den Bedürfnissen des Investors orientiert ist. Allerdings bedeutet das nicht, dass klassische Robo Advisor im Nachteil sind. Vielmehr handelt es sich um unterschiedliche Produkte, die auch unterschiedlich viel kosten. Auch Robo Advice ist für Privatanleger eine sinnvolle Alternative zur Altersvorsorge aus dem Bauch heraus oder zu klassischen Anlageprodukten wie Lebensversicherungen oder auch Mischfonds.

Gute Geldanlage ist individuell

Warum? Robo Advisor nehmen Anlegern wichtige Aufgaben, wie die Asset Allokation ab, überwachen diese und bieten ein automatisches Rebalancing. Damit sorgen sie für eine Vermögensstruktur bei den wichtigen Anlageklassen Aktien und Anleihen, die sich für die langfristige private Altersvorsorge eignet. Da zudem die Kosten mit in der Regel weniger als 1% p.a. sehr gering sind, haben Robo Advisor ihre Daseinsberechtigung.

Wie wir Altersvorsorge betreiben, ist keine Entscheidung zwischen der digitalen Vermögensverwaltung und Robo Advice – beide Produkte bieten für einen fairen Preis gute Lösungen. In der Praxis hängt es von mehreren Faktoren ab, welches Angebot für Privatanleger besser geeignet ist.

  • Anlagehorizont: Je länger wir anlegen, desto eher können wir Schwankungen aushalten. Wer also mit zwanzig Jahren fürs Alter Geld zurücklegt, setzt eher auf einen Robo Advisor. Die Gründe: Schwankungen während der Sparphase fallen nicht so stark ins Gewicht und die Gebühren sind geringer.
  • Anlagesumme: Wer nur 2.000 Euro gespart hat, dem stellt sich die Frage nach einer Online Vermögensverwaltung meist gar nicht. Doch das ist kein Problem: Für kleinere Vermögen und vor allen geringe regelmäßige Sparsummen sind Robo Advisor in der Regel besser geeignet.
  • Risikoneigung: Wer schlecht schläft, wenn die Börse schwankt, der sollte eher zu einer digitalen Vermögensverwaltung greifen. Warum? Das eingebaute Risikomanagement funktioniert in der Regel raffinierter und sorgt für geringere Schwankungen. Das lässt Investoren ruhiger schlafen.
  • Individuelle Präferenzen: Wer klare Vorstellungen hat, wie eine Vermögensverwaltung aussehen soll, der greift besser zum ausgefeilten Produkt, wie der Online Vermögensverwaltung. Beispielsweise bieten digitale Vermögensverwalter auch einzelne Aktien (Einzeltitel) statt ETFs (Indexfonds) an. Bei Robo Advisors bekommen Anleger in der Regel nur ETFs. Das reicht zwar für die allermeisten Anleger locker aus und bringt sogar einige Vorteile, jedoch bieten digitale Vermögensverwalter mehr Raum für individuelle Lösungen.

 

Warum wir uns gegen Lebensversicherungen, Bausparverträge oder Mischfonds aussprechen

 

Die private Altersvorsorge ist seit jeher der Vertriebsmotor der Finanzindustrie. Das Schreckgespenst der Altersarmut zieht bei den allermeisten Privatanlegern und hat manchem Berater schon eine satte Provision beschert. Doch diese Provisionen bezahlen unterm Strich die Anleger – über Kosten. Oft bei Vertragsabschluss und noch viele Jahre länger. Auch bei digitalen Vermögensverwaltern oder Robo Advisor fallen selbstverständlich Kosten an. Doch diese liegen in der Regel deutlich unterhalb der Kosten von klassischen Produkten. Hinzu kommt, dass innovative Finanzprodukte in der Regel transparenter und flexibel sind. Kündigen und Umschichten? Bei den allermeisten Angeboten gar kein Problem und nur eine Frage von wenigen Klicks. Auch stehen Kosten und Leistung in einem klaren Verhältnis.

Anders ist das bei:

Bausparverträgen: Oft wird schon beim Vertragsabschluss eine hohe Gebühr fällig, die sich an der Bausparsumme orientiert. Dann zahlen wir ein, erhalten einen garantierten Zins, der in der Regel niedrig ausfällt und warten darauf, dass der Bausparvertrag seine Zuteilungsreife erreicht hat. Wenn wir das Geld früher oder gar nicht brauchen, haben wir Pech gehabt. Zwar bieten Bausparkassen auch Verträge an, die sich zur Geldanlage eignen sollen, doch schrecken uns persönlich die hohen Kosten ab.

Lebensversicherungen:  Dieses Anlageprodukt war in der guten alten Zeit das Nonplusultra. Die Betonung liegt auf den Vergangenheitsformen. Inzwischen wurde der gesetzliche Garantiezins deutlich abgeschmolzen und die Lebensversicherer haben trotzdem noch immer Probleme, Erträge zu erwirtschaften, um Altverträge rentabel bedienen zu können. Wer heute eine Lebensversicherung abschließt, der bindet sich für lange Zeit, bekommt im Gegenzug eine niedrige Rendite, hat vergleichsweise hohe Kosten und ein Produkt das niemand versteht. Noch Fragen?

 

Gibt es zur digitalen Vermögensverwaltung wirklich keine Alternative?

 

Aufgrund der gebotenen Leistungen und der niedrigen Kosten spricht heute nichts mehr für andere Produkte. Digitale Angebote sind die Zukunft der Altersvorsorge. Am ehesten kommen noch klassische Mischfonds, oder auch Multi-Asset-Fonds der Leistung von Robo Advisor oder der digitalen Vermögensverwaltung nah. Einige dieser auch vermögensverwaltende Fonds genannten Produkte sind sogar ein klein wenig besser. Doch es gibt einen Haken: Es gibt hunderte Mischfonds. Manchmal ist der eine etwas besser, manchmal der andere. Was alle Produkte eint: Sie sind vergleichsweise teuer. Beispielsweise fallen beim Einstieg in einen Fonds nicht selten Ausgabeaufschläge an. Investoren starten dann quasi im Minus – keine gute Ausgangsposition, oder?

 

Unser Fazit

 

Ob Robo Advisor oder eine digitale Vermögensverwaltung – moderne Lösungen haben gegenüber angestaubten Produkten der großen Finanz- und Versicherungskonzerne die Nase vorn. Sie nehmen Anlegern die Asset Allokation ab und betreuen das Vermögen – je nach konkretem Produkt mal intensiver und mal weniger intensiv. Alle Angebote helfen Privatanlegern aber dabei, ein solides Fundament für das eigene Vermögen zu bauen. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist es wichtig, dass Sparer auch am Kapitalmarkt ihr Geld sicher anlegen. Dies gelingt dank der Streuung, die digitale Angebote mit sich bringen. Hinzu kommt die einfache Handhabung – Depots können einfach online eröffnet werden. Kosten sind zudem gering. Vieles spricht dafür, die private Altersvorsorge mit einer Online Vermögensverwaltung oder einem Robo Advisor auf ein solides Fundament zu stellen.

 

Die Vorteile in Kürze:

  • Streuung von Kapital über verschiedene Anlageklassen wie Aktien und Anleihen . Strategische Asset Allokation sorgt für langfristige Stabilität.
  • Anbieter übernimmt automatisches Rebalancing
  • Service wie bei den Reichen: Digitale Vermögensverwaltung bietet komplexes Risikomanagement
  • Große Flexibilität: Strategie ändern, Geld abziehen, Sparrate anpassen – alles eine Frage von wenigen Klicks
  • Vergleichsweise attraktive Konditionen
  • Depoteröffnung, Beratung und Service vollständig online möglich
  • Gute Lösungen auch für den kleineren Geldbeutel

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